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FDP-Chef Rösler schließt Ampelkoalition aus

Archivmeldung vom 29.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Philipp Rösler Bild: philipp-roesler.de
Dr. Philipp Rösler Bild: philipp-roesler.de

Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat alle Spekulationen über ein Bündnis mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl beendet. "Eine Ampelkoalition ist völlig ausgeschlossen", sagte er der "Welt am Sonntag". "Die Roten wollen in Deutschland die Steuern erhöhen, um die Schulden der anderen in Europa zu bezahlen." Schwarz-Gelb nannte er einen "Anker der Stabilität". Union und FDP "treten gemeinsam für vier weitere gute Jahre an".

Rösler zeigte sich zuversichtlich, dass FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle nach seinem Unfall im Wahlkampf "bald auch wieder ganz mit dabei" sein werde. Er habe Brüderle im Krankenhaus besucht, und als Mediziner mache er sich "überhaupt keine Sorgen, was das Alter und das Verheilen von Brüchen angeht", sagte der Wirtschaftsminister, der in Medizin promoviert hat. "Das wird alles gut laufen." Bis zur Bundestagswahl sei Brüderles Treppensturz vergessen.

Auf die Nachfrage, ob er sich einen Spitzenkandidaten auf Krücken oder im Rollstuhl vorstellen könne, sagte er: "Entscheidend ist, dass er politisch den Wahlkampf führt. Er gibt ja schon wieder Interviews."

Rösler kündigte einen Blitz-Wahlkampf an. Die heiße Phase beginne "erst im September - zwei Wochen vor der Wahl". Jetzt sei die Zeit, liberale Themen weiter nach vorn zu bringen. "Keine neuen Schulden, stabiles Geld, keine weiteren Belastungen." Die FDP müsse am Wahlabend stark sein, das sei entscheidend, sagte er mit Blick auf die anhaltend schwachen Umfragewerte.

Eindringlich warnte Rösler vor einem Bündnis aus Union und SPD. "Eine große Koalition würde Stillstand für unser Land bedeuten und die Menschen sehr teuer kommen", sagte der Vizekanzler. "Die FDP ist das Korrektiv, auf das es gerade jetzt ankommt." Während alle nach links rückten, blieben die Liberalen in der Mitte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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