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Kommunen sparen bei Bädern - 38 Einrichtungen im Vorjahr geschlossen

Archivmeldung vom 03.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de
Bild: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Offenbar wegen der Finanzknappheit zahlreicher Kommunen wurden auch im vergangenen Jahr wieder vielerorts Bäder geschlossen.

Nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" kam es 2015 bis Mitte Oktober bundesweit zur Schließung von 38 Hallen- und Freibädern. Weitere 47 waren von Schließung bedroht. Das Blatt beruft sich für seine Angaben auf eine aktuelle Übersicht der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die Schließung von Bädern sei auch eine Form von Sozialabbau, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sabine Zimmermann, der Zeitung. "Das Bädersterben im Bereich der Hallenbäder verhindert mittlerweile zum Teil auch, dass überhaupt noch vernünftig Schwimmunterricht angeboten werden kann", so Zimmermann.

Nach einer Langzeitübersicht der DLRG sind von den 7784 Bädern, die es 2002 laut Sportstättenstatistik gab, aktuell 13 Prozent geschlossen oder von akuter Schließung bedroht. Allein zwischen dem Sommer 2007 und dem Herbst 2015 machten rund 370 Bäder dicht. Eine der Folgen ist laut DLRG, dass etwa jede fünfte Grundschule keinen Zugang zu einem Schwimmbad mehr hat. Besonders im ländlichen Raum werde der Schwimmunterricht deshalb zum Problem.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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