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Zentralrat: Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

Archivmeldung vom 28.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Josef Schuster (2017), Archivbild
Josef Schuster (2017), Archivbild

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, hat mit Blick auf die Bundestagswahl und die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 26. September vor jeglicher Kooperation mit der AfD gewarnt. "Ich denke, das A und O in einem neu zusammengesetzten Parlament ist, dass es einen klaren Konsens der demokratischen Parteien gibt, sich zwar politisch mit der AfD auseinanderzusetzen, aber eine irgendwie geartete Zusammenarbeit von vornherein klar auszuschließen", sagte Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Das ist auch das, was letztendlich jüdisches Leben ermöglicht."

Die AfD beachte demokratische Grundsätze nicht, sondern spalte und habe auch "nur zwei wesentliche Themen", die Migration und "aktuell die Corona-Pandemie im Sinne der Corona-Leugner", sagte Schuster. "Also, egal eigentlich, welches Thema angepackt wird, es wird immer zum Thema Migration geschwenkt, und die Migranten werden dann in den Dreck gezogen."

In dem Gespräch kritisierte der Zentralratspräsident auch den Umgang der DDR mit dem Judentum. "Die DDR hat das Erbe des Nationalsozialismus ja quasi auf Westdeutschland abgeschoben", stellte Schuster fest. Sowohl der Holocaust als auch das jüdische Leben seien in der DDR "sehr, sehr kleingeschrieben" worden. Auch das Thema Israel sei weitgehend ausgeklammert worden.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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