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KMK-Präsident Holter leget bei Ost-West-Schüleraustausch nach

Archivmeldung vom 18.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de
Bild: Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de

Thüringens Bildungsminister und KMK-Präsident Helmut Holter (Linke) hat seine Forderung nach einem Schüleraustausch zwischen Ost und West bekräftigt. Im Interview mit der Schweriner Volkszeitung sagte Holter: "Es gibt Unterschiede zwischen Ost und West, die offensichtlich sind: Das Lohnniveau, das Rentenniveau, die Bevölkerungsdichte, das Angebot an Kindergartenplätzen, der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund und einiges mehr."

Holter weiter: "Und es gibt Vorbehalte, die teilweise nicht nur erhalten geblieben, sondern neu entstanden sind. Leider sehen wir, beispielsweise in den Debatten in sozialen Netzwerken, dass diese Vorbehalte auch an die nachwachsenden Generationen weitergegeben werden." Deshalb sei es wichtig, dass Schüler die Möglichkeit zum Lernen an authentischen Orten und durch Begegnungen hätten. Holter berichtete, dass er auf seinen Vorschlag vom Wochenbeginn ein großes Echo bekommen habe. "Es gab viel Zustimmung, auch Kritik", sagte der Minister

Quelle: Schweriner Volkszeitung (ots)

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