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Wanka: Schavan-Rücktritt "entsetzlich und absolut ungerecht"

Archivmeldung vom 08.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Annette Schavan (2011)
Annette Schavan (2011)

Lizenz: www.dts-nachrichtenagentur.de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat den Umgang mit ihrer Vorgängerin Annette Schavan (beide CDU) scharf kritisiert und ihren Rücktritt als ungerechtfertigt bezeichnet: "Es ist unendlich traurig, und ich finde es entsetzlich und absolut ungerecht", sagte Wanka in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Schavan war vor vier Monaten als Bildungsministerin zurückgetreten, nachdem die Universität Düsseldorf ihr den Doktortitel entzogen hatte. Die Universität hatte den "Tatbestand einer vorsätzlichen Täuschung durch Plagiat" festgestellt. Wanka sagte über ihr Verhältnis zu Schavan: "Wir waren und wir sind befreundet."

Als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ihr über die Übernahme des Ministerpostens gesprochen habe, sei ihre erste Frage an Merkel gewesen, ob es keinen Ausweg für Schavan gebe. Eigentlich, so sagte Wanka, sei die ganze Sache nicht zu verstehen. "Es ist das, was ich in der Politik schlimm finde: dass man so behandelt werden kann", sagte die Bildungsministerin der Zeitung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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