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Saarlands Ministerpräsident sieht Gefahr von Parallelgesellschaft

Archivmeldung vom 27.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Einwanderer (Symbolbild)
Einwanderer (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sieht die Gefahr drohender Parallelgesellschaften auch in wohlhabenden Schichten und hat sich auch daher für eine allgemeine Dienstpflicht für junge Menschen ausgesprochen. "Wir müssen in Deutschland das Verhältnis von bürgerlichen Rechten und bürgerlichen Pflichten neu justieren", sagte Hans der "Bild am Sonntag".

"Es entstehen gerade Parallelgesellschaften in mehrfacher Hinsicht: Einerseits junge Leute, die in wohlhabenden Verhältnissen aufgewachsen sind und nicht mehr wissen, was in weiten Teilen unserer Gesellschaft los ist. Und andererseits Parallelgesellschaften von Menschen mit Migrationshintergrund.". Eine Dienstpflicht könne dazu beitragen, dass wieder ein größerer Zusammenhalt entsteht, sagte Hans: "Wir sind an einem Scheidepunkt: Wollen wir eine sinnentfremdete Gesellschaft oder eine, in der bürgerliche Pflichten vom Staat eingefordert werden?" Deutschland habe sehr hohe soziale Standards und ermögliche eine kostenfreie Schulbildung sowie ein kostenfreies Studium, sagte Hans: "Da dürfen wir erwarten, dass junge Menschen ihrem Land etwas zurückgeben." Er plädierte zugleich dafür, dass der Pflichtdienst "ordentlich" bezahlt und als praktischer Teil für eine Ausbildung oder Studium anerkannt werden solle.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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