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Merkel sieht Anti-Stress-Verordnung "sehr kritisch"

Archivmeldung vom 20.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Angela Merkel (2013)
Angela Merkel (2013)

Foto: Alexander.kurz
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) angekündigte Anti-Stress-Verordnung "sehr kritisch". Auf die Frage, ob die Arbeitgeber nach dem Mindestlohn und dem Rentenpaket mit weiteren Regulierungen rechnen müssten, etwa in Form einer Anti-Stress-Verordnung, sagte Merkel in ihrem neuen Video-Podcast: "Ich glaube, sie müssen nicht mit weiteren Regulierungen rechnen. Ich stehe einer Anti-Stress-Verordnung sehr kritisch gegenüber."

Zudem machte sich die Kanzlerin erneut für das TTIP genannte Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA stark. Die zwei größten Wirtschaftsräume der Welt könnten "nur voneinander gewinnen, wenn sie die ganzen Handelshemmnisse, seien es Zollschranken oder aber auch nicht-tarifäre Handelshemmnisse, abbauen. Das wird Arbeitsplätze schaffen", so Merkel.

Allerdings betonte die Bundeskanzlerin, dass Europa "eine sehr selbstbewusste Verhandlungsposition haben" werde. "Es wird eben keine Chlor-Hühnchen in Europa geben und es werden auch andere Vermutungen nicht wahr werden - und wir bemühen uns um maximale Transparenz in den Verhandlungen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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