Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Werteunion fordert Ministerposten für Kramp-Karrenbauer

Werteunion fordert Ministerposten für Kramp-Karrenbauer

Archivmeldung vom 25.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
WerteUnion e.V.
WerteUnion e.V.

Bild: WerteUnion e.V.

Der Vorsitzende der Werteunion in der CDU, Alexander Mitsch, warnt die Partei vor einem drohenden Schulz-Effekt. "Solange Annegret Kramp-Karrenbauer nicht im Kanzleramt oder wenigstens im Kabinett ist, wird es keine Politikwende für Deutschland und damit auch keine Trendumkehr für die Union geben", erklärte er im Interview mit dem "Flensburger Tageblatt" und der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Mitsch forderte einen Ministerposten für die CDU-Chefin: "Sie könnte etwa Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ablösen, die die desolate Lage der Bundeswehr zu verantworten hat." Möglich sei auch eine Rochade mit Jens Spahn, so dass die CDU-Chefin Gesundheitsministerin werden könnte. Außerdem müsse Friedrich Merz dringend ins Kabinett eintreten, idealerweise als Wirtschaftsminister, erklärte Mitsch.

Mitsch mahnte, dass sich die CDU für einen Bruch der Großen Koalition wappnen müsse: "Wir sollten darauf vorbereitet sein, dass die SPD als Verliererin der anstehenden Landtagswahlen das Regierungsbündnis im Bund platzen lässt. Deshalb muss sich die CDU jetzt und nicht erst in ein paar Monaten Gedanken über einen geordneten Rückzug von Frau Merkel machen, statt die Frage der Spitzenkandidatur hektisch zu klären." Merkels Politik sieht er mit der Großen Koalition gescheitert. Zudem macht Mitsch Merkel für die heutige Misere der Union verantwortlich: "Die Kanzlerin hat mit der Aufgabe von christdemokratischen Positionen das Sinken der Union in der Wählergunst um gut zehn Prozentpunkte und die Entstehung der AfD zu verantworten."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

Anzeige: