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Giffey bringt Kita-Gesetz nächste Woche auf den Weg

Archivmeldung vom 28.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Martin Berk / pixelio.de
Bild: Martin Berk / pixelio.de

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat erstmals Details ihres Gesetzentwurfs zur Verbesserung der Qualität von Kindertagesstätten genannt. "Das Gesetz enthält neun verschiedene Instrumente, um die Länder bei der Verbesserung der Kita-Qualität zu unterstützen - von der Gebührenbefreiung über den Betreuungsschlüssel bis zur Sprachförderung", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Der Bund stelle den Ländern dafür allein in dieser Wahlperiode zusätzliche 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Gesetzesvorhaben werde in der kommenden Woche auf den Weg gebracht. Der Bund werde mit jedem Bundesland konkrete Vereinbarungen treffen, welche Instrumente zur Steigerung der Qualität gewählt würden, sagte Giffey. So komme das Geld dort an, wo es gebraucht werde. Zugleich forderte Giffey eine "intensive Fachkräfteoffensive", um mehr Erzieher zu gewinnen. "Wir brauchen Verbesserungen in drei Bereichen: Ausbildung, Arbeitsbedingungen und Bezahlung", sagte sie.

"Wir brauchen eine Ausbildungsvergütung und höhere Gehälter für Erzieherinnen und Erzieher. Sie gehören zum pädagogischen Personal - daran muss sich die Bezahlung orientieren." Die Ministerin warnte vor falschen Hoffnungen, der Fachkräftemangel lasse sich mit Zuwanderung lindern. "Es hilft nicht, einfach Leute aus dem Ausland reinzuholen. Wir müssen schon zusehen, dass der Beruf hier attraktiver wird - und dass mehr junge Leute sich dafür entscheiden", sagte Giffey. "Die Bezahlung ist der entscheidende Schlüssel."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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