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Studie: Christian Lindner dominiert den NRW-Wahlkampf im Social Web

Archivmeldung vom 09.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/FelixBeilharz.de/Felix Beilharz"
Bild: "obs/FelixBeilharz.de/Felix Beilharz"

Eine aktuelle Studie untersucht, wie stark Parteien und Spitzenkandidat/innen im NRW-Wahlkampf auf soziale Medien setzen. Dabei fällt auf: Facebook und Twitter nutzen alle, die neueren Kanäle dagegen kommen nur vereinzelt zum Einsatz.

Alle Parteien in Nordrhein-Westfalen sind bei Facebook, Twitter, Instagram und YouTube vertreten. Snapchat nutzen nur die Linke und die Piraten. Von den Spitzenkandidat/innen nutzt überhaupt niemand Snapchat und auch bei Instagram und YouTube sind nur wenige präsent. "Die Kandidat/innen verpassen damit die Chance, auch die jüngeren Wähler gezielt anzusprechen, für die Facebook oft nicht mehr im Mittelpunkt steht" kritisiert der Kölner Social Media Experte Felix Beilharz, der die Analyse durchführte.

Auf Facebook, Twitter und Instagram führt FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner klar das Feld an. Er kann mehr als doppelt so viele Facebook-Fans um sich versammeln wie Hannelore Kraft. Auch bei Twitter liegt er weit vorn. Auf Instagram sticht seine Followerzahl noch stärker hervor: über 14.000 Fans folgen ihm, während Hannelore Kraft und Armin Laschet nicht einmal 1.000 Follower ansprechen. "Christian Lindner ist mit einer gesamten Abonnentenzahl über alle Kanäle von über 220.000 Bürgern die klare Nummer Eins. Er setzt am stärksten auf die sozialen Medien und erreicht die meisten Menschen online" so Beilharz.

Bei den Parteien zeigt sich ein interessantes Bild: Die großen Volksparteien sind deutlich abgeschlagen, was die Fan- und Followerzahlen angeht. So dominieren auf Facebook die AfD, auf Twitter die Piraten, auf Instagram die Grünen und Linken und auf YouTube die FDP. CDU und SPD liegen allenfalls im Mittelfeld. "Den großen Parteien scheint es sehr viel schwerer zu fallen als den kleineren, Social Media Nutzer für sich zu begeistern. Das kann am schärferen Profil der kleinen Parteien liegen, aber auch an polarisierenderen Inhalten und einem besseren Verständnis für das Social Web" erklärt Beilharz, der im März bereits eine Studie zum Social Media-Verhalten aller deutschen Spitzenpolitiker veröffentlicht hat.

Soziale Medien sind insgesamt zum wohl wichtigsten Wahlkampfwerkzeug geworden, wie nicht nur ein Blick in die USA zeigt. In NRW nutzen die Parteien und Kandidat/innen die Möglichkeiten nur teilweise aus, wie auch ein Blick in die geposteten Inhalte verdeutlicht. Felix Beilharz hat der Studie deshalb sieben Social Media Tipps für Politiker beigefügt. "Schlagfertigkeit und Schnelligkeit sind ebenso wichtig wie Authentizität und der Wille zur Interaktion mit den Nutzern. Politiker sollten sich nahbar und gern auch mal privat zeigen, dafür bietet das Social Web ideale Möglichkeiten" rät der Social Media Experte.

Die gesamten Studienergebnisse und Tipps können auf https://felixbeilharz.de/nrw-wahl-social-media/ eingesehen werden.

Quelle: FelixBeilharz.de (ots)

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