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BAMF-Affäre: Mehrheit zweifelt an Rechtmäßigkeit von Asylbescheiden

Archivmeldung vom 30.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Drei Viertel der Bevölkerung zweifeln angesichts der Affäre um die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) generell an der Rechtmäßigkeit von Asylbescheiden in Deutschland. Das geht aus dem "RND-Wahlmonitor" des Meinungsforschungsinstituts YouGov für das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" hervor. Demnach gaben 40 Prozent der Befragten an, der Rechtsmäßigkeit von Asylentscheidungen in Deutschland generell "überhaupt nicht" zu vertrauen, 34 Prozent "eher nicht".

In der Wählergunst liegt die SPD laut "RND-Wahlmonitor" nur noch einen Prozentpunkt vor der AfD. Die Sozialdemokraten verloren in der Sonntagsfrage gegenüber der letzten Umfrage Ende April einen Punkt und kommen noch auf 17 Prozent. Die AfD legte dagegen einen Prozentpunkt zu und steht nunmehr bei 16 Prozent. Die Union verbesserte sich auf 33 Prozent (+ eins), die Linkspartei auf elf Prozent (+ eins). Die FDP verharrt bei neun Prozent. Für den "RND-Wahlmonitor" wurden vom 25. bis zum 29. Mai 2.002 Männer und Frauen über 18 Jahren befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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