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Ausgaben des Bundes für Beamten-Beihilfe steigen rasant

Archivmeldung vom 29.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: GG-Berlin / pixelio.de
Bild: GG-Berlin / pixelio.de

Die Ausgaben des Bundes für die Krankenversorgung seiner Beamten haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren fast verdoppelt. Während 1994 für die Beihilfe noch 720 Millionen Euro ausgegeben wurden, waren es 2013 schon mehr als 1,4 Milliarden Euro, das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der grünen Bundestagsfraktion hervor, die der "Berliner Zeitung" vorliegt. Damit stiegen die Ausgaben deutlich schneller als in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Dort wuchsen die Kosten in diesem Zeitraum nach Berechnungen der Grünen lediglich um das 1,7fache.

Den Angaben der Bundesregierung zufolge ist das starke Wachstum bei der Beihilfe im Wesentlichen auf die Ausgaben für die Pensionäre zurückzuführen. Die Beihilfe-Aufwendungen stiegen hier von 460 Millionen Euro (1995) auf 1,1 Milliarden Euro (2013), was einer Steigerung um das 2,3-fache entspricht. Die Ausgaben für die aktiven Beamten entwickelten sich dagegen moderater.

Die Grünen-Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink sagte der "Berliner Zeitung", in den nächsten Jahren würden die Ausgaben des Bundes und der Länder für die Beihilfe erheblich weiter ansteigen. Experten vermuteten eine Vervierfachung. Sie kritisierte, dass die große Koalition hier keinerlei Reformen plant. "Das ist unverantwortlich gegenüber den Beamten und gegenüber künftigen Generationen", sagte sie.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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