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INSA-Umfrage: FDP legt auch im Bund zu

Archivmeldung vom 16.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die FDP legt einer INSA-Umfrage zufolge auch im Bund zu: Im aktuellen Meinungstrend des Meinungsforschungsinstituts für die "Bild" verbessert sich die Partie um einen Prozentpunkt und liegt nun bei acht Prozent. CDU/CSU verbessern sich ebenfalls um einen Punkt auf nun 36 Prozent. SPD (27 Prozent) und AfD (zehn Prozent) halten ihre Ergebnisse aus der Vorwoche. Linke (neun Prozent) und Grüne (sechs Prozent) verlieren jeweils einen Punkt. Die sonstigen Parteien bleiben zusammen bei vier Prozent.

Neben einer Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD, die auf 63 Prozent kommt, gibt es auch eine Mehrheit für eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grüne, die 50 Prozent erreicht. Sowohl eine Ampelkoalition (41 Prozent) als auch Rot-Rot-Grün (42 Prozent) sind deutlich von einer parlamentarischen Mehrheit entfernt. Ein Bahamas-Bündnis aus CDU/CSU, AfD und FDP kommt auf 54 Prozent, wäre rechnerisch möglich, wird aber von keiner Partei gewünscht.

"Ohne und gegen die Union kann keine Regierung gebildet werden", so INSA-Chef Hermann Binkert. "Mit einem Jamaika-Bündnis gibt es eine realistische Alternative zur GroKo. Vier Monate vor der Wahl ist Martin Schulz mit der SPD weit davon entfernt, die Regierung führen zu können." Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag von "Bild" wurden vom 12. bis zum 15. Mai 2017 insgesamt 2.037 Bürger befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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