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Spahn fordert vom Ausland unabhängige Moscheen

Archivmeldung vom 31.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
DITIB-Moschee in Aachen-Ost im September 2015
DITIB-Moschee in Aachen-Ost im September 2015

Foto: ArthurMcGill
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

CDU-Präsidiumsmitglied und Gesundheitsminister Jens Spahn hat vom Ausland unabhängige Moscheen in Deutschland gefordert. "Wenn der Islam Teil Deutschlands sein soll, muss die Finanzierung aus dem Ausland ebenso aufhören wie das Modell der aus dem Ausland entsandten Imame, die kein Wort Deutsch sprechen", sagte Spahn der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Wir haben zahlreiche türkische und arabische Moschee-Gemeinden in Deutschland, aber fast keine deutschen. Integration wird nur gelingen, wenn das Gemeindeleben in den Moscheen unabhängig ist vom Einfluss aus dem Ausland", betonte Spahn. Die Muslime gehörten mit ihrem Glauben und ihrer Glaubensausübung zu diesem Land und zu dieser Gesellschaft. "Wir sollten konkrete Probleme lösen", forderte Spahn. "Wie kommen wir für die Seelsorge in Gefängnissen und in Krankenhäusern zu in Deutschland ausgebildeten Imamen?" In den Schulen müsse der islamische Religionsunterricht von in Deutschland ausgebildeten Lehrern abgehalten werden.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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