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Junge Union Niedersachsen fordert Schwimmoffensive für Grundschüler

Archivmeldung vom 02.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: jutta rotter / pixelio.de
Bild: jutta rotter / pixelio.de

Die Junge Union in Niedersachsen schlägt eine Schwimmoffensive für Grundschüler vor. "Kinder müssen ausgefallenen Schwimmunterricht nachholen", fordert Christian Fühner, Landesvorsitzender der CDU-Nachwuchsorganisation, im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

In den vergangenen knapp eineinhalb Jahren habe aufgrund von Corona nahezu kein regulärer Schwimmunterricht angeboten werden können, "weshalb eine wachsende Anzahl an Grundschülern in Niedersachsen nicht schwimmen kann", begründet Fühner seinen Vorstoß. Die coronabedingte Schließung von Schulen und Schwimmbädern habe dazu geführt, dass die ohnehin schon sehr langen Wartelisten für Schwimmkurse noch länger geworden seien. Insbesondere Schüler der Klassen drei bis fünf müssten nun intensiver in den Blick genommen werden.

Schon vor Corona hatten laut Fühner mehr als 60 Prozent der Kinder nach der vierten Klasse kein Freischwimmer-Abzeichen. "Diese Zahl wird dramatisch ansteigen und kann tragische Folgen haben", betont der Landtagsabgeordnete und richtet einen klaren Appell ans Kultusministerium: "Möglichst alle Klassen sollen in flexiblen Modellen im Laufe der Grundschulzeit beziehungsweise beim jetzt erfolgten Übergang in die fünfte Klasse die Möglichkeit bekommen, den Schwimmunterricht nachzuholen." Im Sportunterricht müsse das Schwimmen "oberste Priorität haben", findet Fühner und regt an, möglichst viele Sportlehrer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) kurzfristig so zu qualifizieren, dass sie Schwimmunterricht erteilen können.

Gleichzeitig sieht der CDU-Politiker die Kommunen in der Pflicht, ihre Bäder vormittags vorrangig für den schulischen Schwimmunterricht zur Verfügung zu stellen. Mittelfristig müsse überdies weiter daran gearbeitet werden, die Schwimmbadkapazitäten insbesondere im ländlichen Raum zu erweitern. "Alle Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen sollen in der Grundschule auch Schwimmunterricht erhalten", findet Fühner.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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