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Umzug Europäischer Arzneimittelagentur kostet 87 Millionen Euro

Archivmeldung vom 23.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) Sitz von 2014 bis 2019  am Churchill Place in Londons Canary Wharf
Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) Sitz von 2014 bis 2019 am Churchill Place in Londons Canary Wharf

Foto: None
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der durch den Brexit verursachte Umzug der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) von London nach Amsterdam kostet 87 Millionen Euro. Das geht aus einem Antwortschreiben des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage des FDP-Abgeordneten Wieland Schinnenburg hervor, über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Dienstagausgaben berichten.

"Nach Auskunft der EMA werden die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Verlagerung der Behörde von London nach Amsterdam 87 Millionen Euro verteilt auf die Jahre 2018 bis 2020 betragen", heißt es in dem Schreiben. Allerdings werde geprüft, ob das langfristig angemietete EMA-Gebäude in London untervermietet werden könne. Das Vereinigte Königreich sei verpflichtet, die Kosten, die der Europäischen Union entstünden, anteilig zu tragen, heißt es in dem Schreiben weiter. Die Briten sollen demnach 11,9 Prozent der Kosten tragen. "Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass der deutsche Steuerzahler diese Kosten nicht tragen muss", sagte der FDP-Abgeordnete Schinnenburg, der für die FDP im Gesundheitsausschuss des Bundestages sitzt, dem RND. Er forderte, Großbritannien solle alle Kosten tragen. "Schließlich entstehen sie nur wegen des Brexits", sagte der Parlamentarier.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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