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Umfrage: Mehrheit für doppelte Widerspruchslösung bei Organspenden

Archivmeldung vom 05.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Organspende: Hoch umstritten da Körperteile bei lebendigem Leib entnommen werden (Hirntot ist nicht Tot).
Organspende: Hoch umstritten da Körperteile bei lebendigem Leib entnommen werden (Hirntot ist nicht Tot).

Bild: Screenshot Youtube Video: "Vorsicht Mord !" / Eigenes Werk

Die Mehrheit der Bundesbürger kann sich mit der Organspende-Initiative von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) anfreunden. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid für das Nachrichtenmagazin Focus.

Demnach geben 56 Prozent der Befragten an, dass sie damit einverstanden wären, im Todesfall grundsätzlich als Organspender zu gelten, solange sie einer Spende zu Lebenszeiten nicht widersprochen haben. 41 Prozent lehnen den Vorschlag des Gesundheitsministers ab. Besonders hoch ist die Zustimmung mit 70 Prozent unter Anhängern der Grünen, gefolgt von den Anhängern der SPD (66 Prozent), Linkspartei (62 Prozent), Union (53 Prozent), FDP (51 Prozent) und AfD (50 Prozent). Spahn hatte die "doppelte Widerspruchslösung" genannte Initiative diese Woche als Gruppenantrag in den Bundestag eingebracht. Wer verhindern will, dass nach seinem Tod Organe entnommen werden, muss sich demnach in ein Register eintragen lassen. Der Eintrag in diesem Register kann jederzeit geändert werden. Für die Erhebung wurden am 2. und 3. April 2019 insgesamt 1.012 Personen befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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