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Bartol: Pläne zur Förderung von Elektrofahrzeugen nachbessern

Archivmeldung vom 24.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Die Pläne der Bundesregierung zur Förderung von Elektrofahrzeugen müssen nach Meinung des SPD-Fraktionsvize Sören Bartol nachgebessert werden. "Wir sollten im weiteren parlamentarischen Verfahren noch einmal darüber nachdenken, was wir genau unter einem Elektrofahrzeug verstehen", sagte Bartol der "Süddeutschen Zeitung.

Damit reagierte der Verkehrspolitiker auf die massive Kritik am Elektromobilitätsgesetz, das an diesem Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll. Es will neue Anreize für den Kauf von Elektroautos setzen. So sollen Kommunen die Möglichkeit bekommen, Busspuren für E-Autos freizugeben oder kostenlose Parkplätze zur Verfügung zu stellen.

Von diesen Vorteilen sollen jedoch nicht nur rein elektrisch betriebene Fahrzeuge profitieren, sondern auch sogenannte Plug-in-Hybride. Verkehrsverbände befürchteten daher, dass Busspuren verstopften, heißt es in dem Bericht weiter.

"Wir wollen der Elektromobilität den entscheidenden Schub für den Massenmarkt geben", sagte Bartol. "Dabei dürfen sich aber Busse und Pkws in den Städten nicht zu stark in die Quere kommen." Auch sei es "dem Lupo-Fahrer nicht zu erklären, wenn an ihm auf der Busspur der Porsche mit kleinem Zusatz-Elektromotor" vorbeirausche.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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