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Klöckner vergleicht Vollverschleierung mit Exhibitionismus

Archivmeldung vom 06.07.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.07.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Burka Bild: Alfredo Miguel Romero, on Flickr CC BY-SA 2.0
Burka Bild: Alfredo Miguel Romero, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat die Vollverschleierung durch die Burka mit Exhibitionismus verglichen. "Es gibt Menschen, die wollen nackt durch die Straßen laufen", sagte Klöckner der "Bild am Sonntag". "Das ist bei uns aber nicht erlaubt, weil es auch um andere geht. Die Vollverschleierung verhindert, dass ich jemandem offen ins Gesicht schauen kann. Das verstößt gegen die Regeln unseres Zusammenlebens. Das ist ein klares Signal, dass unsere freie Gesellschaft abgelehnt wird."

Klöckner verteidigte ihre Forderung nach einem Verbot der Burka: "Wer aber unsere offene Gesellschaft für so schrecklich hält, der ist nicht gezwungen, hier zu leben. Er darf gern dorthin ziehen, wo es keinen stört. Frauen zu verstecken, das passt jedenfalls nicht zu unserer Demokratie, und nur die Rosinen rauszupicken auch nicht."

Und weiter: "Wir dürfen nicht zulassen, dass Fundamentalisten ihre Frauen bei uns in Deutschland zur Vollverschleierung zwingen. Gleichberechtigung ist kein Bonusprogramm, da darf es auch keinen Religionsrabatt geben. Integration ist ja wie Händeschütteln. Mit einer Hand allein klappt es nicht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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