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Lieberknecht fordert Volksabstimmungen über grundsätzliche EU-Fragen

Archivmeldung vom 20.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Christine Lieberknecht Bild: Kalle Wirsch-Fuhs / de.wikipedia.org
Christine Lieberknecht Bild: Kalle Wirsch-Fuhs / de.wikipedia.org

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat sich für Volksabstimmungen über grundsätzliche Fragen der Europäischen Union ausgesprochen. "Bevor weitere Souveränitätsrechte von der nationalen auf die europäische Ebene verlagert werden, sollten die Bürger darüber entscheiden", sagte Lieberknecht der Tageszeitung "Die Welt".

"Dies gilt vor allem, wenn das Budgetrecht des Deutschen Bundestages betroffen ist." Plebiszite über Hilfen für Griechenland und andere Schuldenstaaten "in der bisherigen Größenordnung" halte sie allerdings nicht für erforderlich. "Beim Kräftemessen der Politik mit den Märkten ist Eindeutigkeit erforderlich", betonte sie. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte in der "Welt am Sonntag" Volksabstimmungen auch über Fragen der Euro-Rettung gefordert. Volksabstimmungen könnten "ganz entscheidend dazu beitragen, die Akzeptanz der Europäischen Union bei den Bürgern zu erhöhen", fügte Lieberknecht hinzu. "Ich habe großes Vertrauen in die Menschen. Die Bürger durchschauen die Dinge oft besser als viele meinen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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