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Schröder verteidigt Steinbrücks "Stinkefinger"

Archivmeldung vom 18.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gerhard Schröder (2009) Bild: SPD-Schleswig-Holstein / de.wikipedia.org
Gerhard Schröder (2009) Bild: SPD-Schleswig-Holstein / de.wikipedia.org

Altbundeskanzler Gerhard Schröder hat Peer Steinbrück gegen Kritik an seiner Pose für das "SZ-Magazin" in Schutz genommen. Im Interview mit der "Bild-Zeitung", das er gemeinsam mit Altkanzler Helmut Schmidt und Kanzlerkandidat Steinbrück führte, erklärte Schröder, der "Stinkefinger" habe Steinbrück weder geschadet noch geholfen: "Bei der Beurteilung würde ich all den Kritikern ein wenig mehr Humor empfehlen", sagte Schröder.

Befragt nach den Stärken des Wahlkämpfers Steinbrück, sagte Altkanzler Schmidt: "Seine Stärke ist die ökonomische Urteilskraft, die fehlt Frau Merkel." Steinbrücks Schwäche sei dagegen, "dass er zu schnell redet. Wenn er langsamer reden würde, käme er noch besser an." Dem widersprach Ex-Kanzler Schröder im Dreier-Interview mit "Bild": "Im Gegenteil", so Schröder, "im Duell mit der Kanzlerin hat er gezeigt, dass er überzeugender ist als sie."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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