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Mediziner fordern schnelle Schul- und Kitaöffnungen

Archivmeldung vom 18.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
(Symbolbild)
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Bild: Impfkritik.de / Stasique - adobestock / Eigenes Werk

Kinder- und Jugendmediziner pochen auf schnelle Schul- und Kitaöffnungen und fordern wieder mehr soziale Teilhabe für Kinder und Jugendliche.

"Wir sehen die dringende Notwendigkeit, dass sich Menschen, die sich noch nicht impfen lassen können, keine Nachteile davon haben dürfen. Es ist absolut notwendig, selbst wenn Jugendliche in den höheren Jahrgängen geimpft werden können, für Kinder im Grundschulalter, aber auch in mittleren Jahrgängen wieder ein normales soziales Leben zu ermöglichen, damit sie sich normal entwickeln können", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Jörg Dötsch, der "Rheinischen Post".

"Das darf nicht mehr so weitergehen. Deswegen sagen wir ganz klar: Schulen öffnen, Kitas öffnen - natürlich gemäß den geltenden Leitlinien und mit angemessenen Testungen. Jetzt ist es an der Zeit, das Ruder herumzureißen." Dötsch unterstrich die Bedeutung von sozialer Teilhabe für Kinder. "Aber dieses Ziel allein von den Impfungen abhängig zu machen, kann für die Kinder am Ende mehr Nachteile als Nutzen haben", sagte der DGKJ-Präsident mit Blick auf die noch fehlende Impfstoff-Zulassung für diese Gruppe. Die Voraussetzung für Impfungen bei Kindern sei nicht nur ein sicherer, von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassener Impfstoff, sondern auch der Eigennutzen für Kinder. "Sie dürfen nicht nur geimpft werden, um insgesamt die Pandemie in den Griff zu bekommen. Der Eigennutzen für Kinder ist dann gegeben, wenn der Schutz vor der Krankheit durch die Impfung höher ist als potentielle Risiken und wenn er ihnen die dringend erforderliche soziale Teilhabe ermöglicht", so Dötsch weiter. Es sei mittlerweile durch Studien gut belegt, dass auch die britische Virusvariante für Kinder deutlich weniger gefährlich sei als für Erwachsene. "Kinder sind zwar Teil der Pandemie, aber sie sind keine Treiber", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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