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Bundeswehr will sich im Sommer aus Flüchtlingshilfe zurückziehen

Archivmeldung vom 04.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Bild: Gemen64 / pixelio.de
Bild: Gemen64 / pixelio.de

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Städte dazu aufgerufen, die Flüchtlingsunterbringung künftig ohne Bundeswehrhilfe zu planen, da die Truppe nur im Einsatz bleibe, wenn sich die Lage nicht entspanne: "Ansonsten sollten sich die Länder und Kommunen darauf einstellen, dass sich die Bundeswehr zum Sommer hin Schritt für Schritt aus der Nothilfe zurückzieht", sagte von der Leyen der "Rheinischen Post".

In der Spitze seien 9.000 Soldaten gebunden gewesen, aktuell noch 6.000. Die von der Bundeswehr geschaffenen 47.000 Plätze würden weiterhin zur Verfügung stehen.

Frauenanteil bei Bundeswehr steigt weiter

Der Frauenanteil in den deutschen Streitkräften steigt weiter. "Die Ausbildung zum Offizier treten bereits über 20 Prozent Frauen an", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) der "Rheinischen Post".

Die Bewerberlage sei "exzellent". Im vergangenen Jahr hätten sich über 100.000 Menschen bei der Bundeswehr beworben, von denen die Truppe 25.000 eingestellt habe. "Mich freut, dass wir bei den Zeitsoldaten fast alle Stellen besetzen konnten", erklärte von der Leyen.

Dies sei das beste Ergebnis seit 15 Jahren gewesen. Die Ministerin räumte Probleme bei den Freiwillig Wehrdienstleistenden ein, von denen viele ihren Dienst abbrächen, weil sie sich unterfordert fühlten. "Wir werden deshalb deutlich mehr Stellen mit einem klaren Aufgabenprofil schaffen", kündigte von der Leyen an.

Der Frauenanteil in der Bundeswehr war zuletzt auf unter elf Prozent beziffert worden.

Bundeswehr: Immer mehr minderjährige Rekruten

Die Zahl der Bundeswehrsoldaten, die minderjährig ihren Dienst antreten, hat sich seit dem Jahr 2011 mehr als verdoppelt. Über 1.500 der rund 21.000 Rekruten im vergangenen Jahr waren noch nicht volljährig, schrieb das Bundesverteidigungsministerium in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Ihre Ausbildung unterscheide sich jedoch nicht von der Volljähriger. Sie würden lediglich nicht zu Auslandseinsätzen geschickt. Der Anteil der Aussteiger sei jedoch sehr hoch, allein 2015 beendeten 484 der jungen Soldaten ihren Dienst während oder kurz nach der Probezeit. "Die Linke fordert den sofortigen Rekrutierungsstopp inklusive der Einstellung sämtlicher an Jugendliche gerichteter Werbemaßnahmen", sagte Norbert Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Partei.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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