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Niedersachsen will sich von Sicherheitsdienst in Flüchtlingsunterkünften trennen

Archivmeldung vom 09.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Klaus-Peter Wolf / pixelio.de
Bild: Klaus-Peter Wolf / pixelio.de

Niedersachsen will sich von einem umstrittenen Sicherheitsdienst trennen, der mehrere Flüchtlingsunterkünfte des Landes bewacht. Das bestätigte das Innenministerium in Hannover auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Entsprechende Gespräche zwischen dem Unternehmen "Secura Protect Nord" und den Landesbehörden seien vereinbart. Zu den Gründen wollte ein Ministeriumssprecher keine Angaben machen.

Erst Anfang Februar hatte Schleswig-Holstein dem Unternehmen fristlos gekündigt. Medien hatten zuvor unter anderem über Verstöße gegen den Landesmindestlohn berichtet. Die schleswig-holsteinische Staatssekretärin Manuela Söller-Winkler (SPD) sagte im Innen- und Rechtsausschuss des Kieler Landtags, die Vorkommnisse in ihrer Summe seien gravierend.

In Niedersachsen bewacht der Sicherheitsdienst die Flüchtlingsunterkünfte in Osnabrück, Bramsche-Hesepe, Bad Iburg und Oldenburg. Wie die "NOZ" weiter berichtet, soll es weder an diesen Standorten noch in Schleswig-Holstein zu Gewalt gegen Flüchtlinge durch Angestellte des Unternehmens gekommen sein.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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