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AKK fühlt sich nach Äußerung über Intersexuelle falsch verstanden

Archivmeldung vom 06.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Annegret Kramp-Karrenbauer (2018)
Annegret Kramp-Karrenbauer (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihren umstrittenen Karnevalswitz über intersexuelle Menschen verteidigt. Über ihren Auftritt sei ja in den vergangenen Tagen einiges gesagt worden, sagte Kramp-Karrenbauer beim Politischen Aschermittwoch der CDU im mecklenburg-vorpommerischen Demmin.

An all diejenigen, die sich über ihren Auftritt aufgeregt haben, sagte die CDU-Chefin: "Vielleicht hättet ihr euch besser mal die gesamte Veranstaltung angeschaut." Sie sei beim "Narrengericht" wegen der "Entmannung der CDU" angeklagt gewesen. Hätte man sich alles angeschaut, hätte man verstanden, "dass es nicht um ein drittes Geschlecht, sondern um die Frage von Emanzen, von Machos und vom Verhältnis von Mann und Frau ging", so Kramp-Karrenbauer. "Manchmal muss man einfach auch genau hinschauen, bevor man sich über irgendetwas künstlich aufregt."

Die CDU-Chefin hatte in der vergangenen Woche bei einem Karnevalsauftritt wörtlich gesagt: "Guckt euch doch mal die Männer von heute an! Wer war denn von Euch vor Kurzem mal in Berlin? Da seht ihr doch die Latte-Macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen. Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür - dazwischen - ist diese Toilette." Dies hatte in den darauffolgenden Tage teils heftige Kritik ausgelöst.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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