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Bericht: AKK holt Russlandfeind und enge Vertraute ins Verteidigungsministerium

Archivmeldung vom 12.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Nico Lange (2019)
Nico Lange (2019)

Bild: Screenshot Twitter Konto: "@nicolangecdu" / Eigenes Werk

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) holt offenbar mehrere Vertraute ins Ministerium. Laut eines Berichts der "Welt" sollen führende Mitarbeiter aus dem Konrad-Adenauer-Haus in die Führungsebene des Verteidigungsministeriums wechseln.

Demnach soll der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der CDU, Nico Lange, Leiter des Leitungsstabs im Ministerium werden. Lange, der in der CDU-Parteizentrale auch für "strategische Planung, Strategie und Internationale Beziehungen" zuständig ist, gilt als enger Vertrauter der Parteichefin. Seine geplante Beförderung zum Bundesgeschäftsführer war jedoch am Einspruch mächtiger Landesvorsitzender gescheitert. Als ehemaliger Leiter der Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew ist Lange ein Experte für die Ukraine und Russland; er gilt als entschiedener Kritiker der Expansionspolitik von Russlands Präsident Wladimir Putin.

Lange, der auch in Washington das Büro der CDU-nahen Stiftung leitete, verfügt auch in den USA über ein Netzwerk. Ebenfalls aus der Parteizentrale ins Verteidigungsministerium wechseln laut des Berichts der "Welt" Kramp-Karrenbauers Büroleiterin Peggy Liebscher und der persönliche Referent der Parteichefin, Boris Binkowska. Alle drei neuen Mitarbeiter im Verteidigungsministerium verfügen über Erfahrung in oder mit der Bundeswehr. Lange diente als Zeitsoldat und nahm an Auslandseinsätzen im Kosovo und in Bosnien teil. Binkowska ist Hauptmann der Reserve. Liebscher hat an Veranstaltungen zur Information im Heer und bei der Streitkräftebasis (InfoDagV) teilgenommen; dabei führte sie laut Zeitung den Dienstgrad Oberleutnant.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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