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Magazin: Schäuble nahm 2014 weniger Schulden auf als geplant

Archivmeldung vom 09.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Wolfgang Schäuble Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Wolfgang Schäuble Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) musste im vergangenen Jahr offenbar viel weniger Schulden aufnehmen als geplant. Regierungsexperten rechnen dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zufolge damit, dass die Nettokreditaufnahme für 2014 zwischen zwei und drei Milliarden Euro betragen dürfte, genaue Zahlen werden für Ende Januar erwartet. Ursprünglich hatte Schäuble eine Neuverschuldung von 6,5 Milliarden Euro vorgesehen.

Der Bund profitiert laut "Spiegel" vor allem von Steuerzahlungen der Atomkraftwerksbetreiber. Kurz nach Weihnachten hätten die Stromkonzerne rund 2,5 Milliarden Euro an Kernbrennstoffsteuer an den Fiskus überwiesen. Die Beträge seien wegen Klagen der Energieunternehmen zunächst zurückgehalten worden.

Kurz vor den Feiertagen erklärte der Bundesfinanzhof, das höchste Steuergericht, die Sonderbelastung der Kernkraftwerke jedoch für rechtmäßig. Zusätzlich entlastet wurde der Bundeshaushalt durch höhere Steuereinnahmen und Einsparungen bei Zinskosten in einer Größenordnung von zusammen über einer Milliarde Euro, schreibt der "Spiegel".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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