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Magazin: Schäuble plant Steuersparmodell für internationale Konzerne

Archivmeldung vom 15.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Wolfgang Schäuble im Oktober 2012
Wolfgang Schäuble im Oktober 2012

Foto: RudolfSimon
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Bundesfinanzministerium von Wolfgang Schäuble arbeitet offenbar an einem Steuersparmodell für international tätige Unternehmen. Diese sollen künftig wie in anderen Ländern Einnahmen aus Patenten und Lizenzen günstiger versteuern können als zum gegenwärtigen Tarif von rund 30 Prozent, beichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Im Gespräch sei ein ermäßigter Steuersatz von zehn oder 15 Prozent. Deutschland stelle sich damit dem internationalen Steuerwettbewerb durch sogenannte Patentboxen, mit denen zahlreiche Länder, darunter zehn EU-Staaten, Gewinne anlockten.

Nach Berechnungen des Finanzministeriums dürfte die Vergünstigung den Fiskus jährlich drei Milliarden Euro an Steuerausfällen kosten, schreibt der "Spiegel" weiter. Voraussetzung für die Einführung einer Patentbox in Deutschland soll demnach sein, dass dieses Steuerschlupfloch weltweit nach einheitlichen Regeln funktioniert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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