Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik CDU-Politikerin befürwortet "Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare"

CDU-Politikerin befürwortet "Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare"

Archivmeldung vom 28.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Nadine Schön
Nadine Schön

Foto: Margarete Singer
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die oberste Familienpolitikerin der Union, Vize-Fraktionschefin Nadine Schön (CDU), hat ihre Partei dazu aufgerufen, die Haltung zu gleichgeschlechtlichen Paaren offen zu diskutieren. "Ich befürworte eine Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare", sagte Schön dem Nachrichtenmagazin "Focus".

In ihrer Partei und in der Bevölkerung sei dies aber noch nicht Konsens. Wichtige Debatten brauchten Zeit. Sie fühle sich an die Position ihrer Partei gebunden, werbe aber dafür, "dass wir die Frage der Gesellschafts- und Familienpolitik auf dem nächsten Parteitag vom Grunde auf führen". Der Staat solle, so die Familienpolitikerin, zwei Modelle unterstützen: Menschen, die lebenslange Verantwortung füreinander tragen, und Familien, die Kinder großziehen.

Schön zeigte sich verärgert wegen der Attacken von SPD, Grünen und Linken gegen das Gesellschaftsbild der Union. "Das linke Parteienspektrum wirbt zwar lautstark für die Ehe, will aber jegliche Priorisierung abschaffen. Wie glaubwürdig ist das eigentlich?"

Hintergrund: SPD, Linke und Grüne wollen zum Beispiel schon lange das Ehegattensplitting abschaffen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
ExtremNews kommentiert - Folge 8
ExtremNews kommentiert - Folge 8
Symbolbild
Sichtlich versteckt
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte wurzel in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige