Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Druck von "Fridays For Future" auch bei Grünen spürbar

Druck von "Fridays For Future" auch bei Grünen spürbar

Archivmeldung vom 01.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bündnis90 /Die Grünen in der Kritik: Das Fahrrad predigen und mit dem Jet abdüsen? (Symbolbild)
Bündnis90 /Die Grünen in der Kritik: Das Fahrrad predigen und mit dem Jet abdüsen? (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Druck der Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" ist auch bei den Grünen spürbar. "Na klar spüren wir den Druck. Ich glaube, es ist etwas, was wir alle zur Kenntnis genommen haben", sagte der Staatssekretär und Bevollmächtigte des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Volker Ratzmann (Grüne), in der Sendung "Frühstart" der RTL/n-tv-Redaktion.

Er rief zugleich dazu auf, "den Dialog zu suchen mit den jungen Menschen". Schließlich kämpften sie für ihre Zukunft, so der Grünen-Politiker weiter. Er warnte davor, dass die Umsetzung der Klimaziele nun zu langsam vorangehe. Deswegen versuchten die Grünen, möglichst viel beim Klimaschutz rauszuholen und Druck zu machen, so Ratzmann. Man müsse Europa und der Welt als starke Industrienation zeigen: "Das geht, Leute. Man kann wirtschaftlich erfolgreich, sozial ausgeglichen den Klimaschutz auch umsetzen und das Pariser Klimaabkommen auch erfüllen mit seinen Zielen", so der Grünen-Politiker weiter.

Zugleich hob er die Notwendigkeit von Kompromissen hervor: "Wir sind nicht alleine auf der Welt", sagte Ratzmann. Je stärker die Grünen würden, desto mehr könnten sie sicherlich in der Regierungsverantwortung durchsetzen. "Aber wir sehen auch in Baden-Württemberg, wo wir die stärkste Partei sind, dass wir mit unserem Koalitionspartner umgehen müssen und Kompromisse finden müssen, um voranzugehen", so der Staatssekretär und Bevollmächtigte des Landes Baden-Württemberg beim Bund.

Er forderte zudem einen deutlich höheren CO2-Preis. Die 10 Euro pro Tonne, mit denen die Große Koalition einsteigen will, kritisierte er als viel zu niedrig: Ein solcher Preis werde "nicht die notwendige Wirkung" entfalten, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, so Ratzmann. "Wir brauchen einen wirksamen CO-Preis", so der Grünen-Politiker weiter. Man brauche "vor allen Dingen etwas, was jetzt schnell wirkt", sagte Ratzmann in der Sendung "Frühstart" der RTL/n-tv-Redaktion. Die Grünen hatten einen Einstiegspreis von 40 Euro gefordert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


Videos
Die Verursacher der Corona-Krise sind eindeutig identifiziert
Die Verursacher der Corona-Krise sind eindeutig identifiziert
Symbolbild
Algen ein wahres Lebenseleixier
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte odessa in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige