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Baerbock drängt auf EU-Lösung bei Transitverbot gegen Russland

Archivmeldung vom 01.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Schwab: World Economic Forum, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0; Baerbock: Bündnis 90 / Die Grünen NRW, Flickr, CC BY-SA 2.0; Agenda2030-Kreis: paolo.marraffa, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Gewessler/Wikimedia, Manfred Werner (Tsui)/CC by-sa 4.0; / WB / Eigenes Werk
Bild: Schwab: World Economic Forum, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0; Baerbock: Bündnis 90 / Die Grünen NRW, Flickr, CC BY-SA 2.0; Agenda2030-Kreis: paolo.marraffa, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Gewessler/Wikimedia, Manfred Werner (Tsui)/CC by-sa 4.0; / WB / Eigenes Werk

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sieht die Europäische Kommission in der Pflicht, eine Lösung im Streit um das gegen Russland verhängte Transitverbot in die russische Exklave Kaliningrad zu finden. Die von der Europäischen Union gemeinsam beschlossenen Sanktionspakete beträfen "Importe und Exporte nach Russland, Durchleitungen entsprechend nicht", sagte sie den ARD-Tagesthemen.

Deswegen sei es "jetzt so richtig und wichtig, dass die Europäische Kommission, die ja auch diese Sanktionspakete für uns alle 27 Mitgliedstaaten koordiniert, dass die jetzt für eine gute Lösung sorgt". Sollte das Transitverbot aufgehoben werden, wäre dies aus ihrer Sicht kein Aufweichen der Sanktionen und auch kein Einlenken gegenüber Putin, so Baerbock, "weil wir von Anfang an deutlich gemacht haben, dass es um Im- und Exporte geht".

In "schwierigen Situationen" sei es "immer wieder richtig und wichtig, dass reflektiert wird, wenn es zu Missverständnissen gekommen ist". Zur möglichen Lieferungen deutscher Kampfpanzer vom Typ Leopard II durch Spanien, sagte Baerbock: "Wir sind in enger Abstimmung mit unseren Partnern, auch mit den Spaniern, über diese schwierigen gemeinsamen Fragen." Wenn militärische Unterstützung an die Ukraine geliefert werde, tue man dies "in enger Abstimmung mit den gemeinsamen NATO-Partnern". Dies betreffe "alle Bereiche".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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