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Teilnahme an Nato-Manöver kostet Bund fast 90 Millionen Euro

Archivmeldung vom 01.03.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Prioritätensetzung (Symbolbild)
Prioritätensetzung (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /SB

Die Kosten für die Bundeswehrbeteiligung am laufenden Nato-Manöver "Steadfast Defender 2024" summieren sich auf fast 90 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Frage der Bundestagsabgeordneten Zaklin Nastic vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hervor, über die der "Spiegel" berichtet.

Mit 50 Millionen Euro sind demnach die Transportkosten der größte Ausgabenposten. Acht Millionen Euro entfallen auf Mieten und Pachten, 5,5 Millionen Euro auf Dienstreisen. 23,5 Millionen Euro sind "sonstige Übungskosten". Das Manöver gilt als größte Übung der Nato seit Ende des Kalten Kriegs. Beteiligt sind 90.000 Soldaten aus 32 Nationen. 

Die Bundeswehr ist mit rund 12.000 Männern und Frauen dabei. Das Übungsszenario ist nach Medienberichten ein russischer Angriff auf Nato-Gebiet. Das Manöver dauert noch bis Ende Mai. Eine der letzten Großübungen der Allianz, das Manöver "Trident Juncture", kostete im Jahr 2018 eine vergleichbare Summe, auch rund 90 Millionen Euro. BSW-Verteidigungspolitikerin Nastic sieht die aktuelle Übung jedoch kritisch: "Die Bundesregierung setzt uns alle mit ihrer gefährlichen Eskalationspolitik einer erheblichen Gefahr aus. Diplomatie muss wieder zum politischen Maßstab werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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