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Röttgen hält Kandidatenrennen um CDU-Vorsitz für offen

Archivmeldung vom 28.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Norbert Röttgen (2019)
Norbert Röttgen (2019)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Unterstützung des großen CDU-Landesverbandes NRW für Ministerpräsident Armin Laschet ist nach Ansicht von Mitkonkurrent Norbert Röttgen keine Vorentscheidung im Kandidatenrennen um den CDU-Parteivorsitz. Röttgen sagte der "Saarbrücker Zeitung": "Nach meiner Einschätzung ist das ein offenes Rennen. Es wird in keinem Landesverband ein einheitliches Delegiertenvotum geben."

Röttgen betonte weiter, wenn er auf die Pressekonferenzen der Kandidaten blicke, "habe ich das konkreteste Angebot unterbreitet". Unter seiner Führung werde die CDU wieder zu einem "Ort von Diskussionen und dann klaren Entscheidungen". Außen-, europa- und sicherheitspolitische Kompetenz gehöre zu dem Wichtigsten, was die Union brauche.

Röttgen begrüßte es, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich aus dem Kandidatenrennen heraushält. "Dass sie sich in den Wettbewerb um den Vorsitz nicht einmischt, ist genau richtig." Sollte er Parteichef werden, werde er eine Frau zur Generalsekretärin machen. Die Union habe engagierte und qualifizierte Frauen und müsse dafür sorgen, "dass sie weiter in vorderster Reihe sichtbar bleiben", so Röttgen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)


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