Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik AfD-Kritik an der Arbeitsmoral von Henkel

AfD-Kritik an der Arbeitsmoral von Henkel

Archivmeldung vom 02.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Plakat der Alternative für Deutschland AfD. Bild:  blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Plakat der Alternative für Deutschland AfD. Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

In der AfD-Führung gibt es Kritik an der Arbeitsmoral des Europa-Abgeordneten und früheren BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel. Das berichtet "Bild". "Statt aus dem Dauerurlaub Frauke Petry zu beschimpfen, sollte Hans-Olaf Henkel sich lieber mal häufiger in Brüssel sehen lassen", sagte der AfD-Europaabgeordnete Marcus Pretzell, der auch Landesvorsitzender der AfD in Nordrhein-Westfalen ist, gegenüber der Zeitung.

Tatsächlich nahm Henkel nach "Bild"-Recherchen an den regelmäßigen Sitzungen des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie, dessen Vizevorsitzender Henkel ist, in diesem Jahr nur ein Mal teil, nämlich am 9. März. Zudem soll Henkel nur an drei von sechs Präsenzsitzungen des Bundesvorstands teilgenommen haben. Zwischen dem 9. Oktober und dem 20. März habe sich Henkel überdies lediglich in eine von 16 Telefonkonferenzen des Bundesvorstands eingewählt.

Henkel hatte sich am Dienstag via Internet in den AfD-Führungsstreit eingeschaltet und auf Facebook einen offenen Brief an die Vorstandsmitglieder Frauke Petry und Alexander Gauland veröffentlicht. Darin ging er diese für ihre zuvor geäußerte Kritik am Parteivorsitzenden Bernd Lucke scharf an. "Es ist nicht weiter hinnehmbar, dass Sie immer wieder versuchen, die Presse für Ihre innerparteilichen Zwecke und Machtspielchen zu instrumentalisieren", schrieb Henkel, der Petry und Gauland zugleich riet, "sich bitte wieder verstärkt" um ihre Landesverbände zu kümmern, wo es "ganz offensichtlich genug zu tun" gebe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige: