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Altmaier fordert Schüler zu Klima-Demos in der Freizeit auf

Archivmeldung vom 09.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klassenzimmer: Tablets nicht sehr hilfreich. Bild: Manfred Jahreis/pixelio.de
Klassenzimmer: Tablets nicht sehr hilfreich. Bild: Manfred Jahreis/pixelio.de

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat für die Schüler-Demos zum Klimaschutz Verständnis gezeigt, forderte die Jugendlichen aber auf, in ihrer Freizeit politisch aktiv zu werden. "Vertreter dieser Schülerinnen und Schüler habe ich am ersten Tag ihrer Aktion in Berlin im Ministerium zu einem Gespräch empfangen und mir ihre Anliegen ganz genau angehört", sagte Altmaier der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Neben dem Lob dafür, dass sich die Schülerinnen und Schüler für Klimaschutz engagieren, habe ich aber auch darauf hingewiesen, dass man solche Demos auch ganz kommod im Anschluss an den Schulunterricht organisieren kann", so der CDU-Politiker. Aus Sicht Altmaiers würde das Demonstrieren in der Freizeit der Sache, für die die Schüler demonstrieren, "sicherlich noch einmal eine ganz neue Durchschlagkraft verleihen und ihr ernsthaftes Engagement unterlegen". Altmaier meinte, die Schüler wollten sich doch sicherlich nicht vorwerfen lassen, dass sie nur ihren Mathe-Stunden entkommen wollten. Auf die Frage, ob er selbst einmal Schule geschwänzt habe, erklärte der Minister: "Nur für gute Zwecke. Ernsthaft: Ich war weder ein Streber noch ein Schulschwänzer."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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