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Staatliche Förderung nur für Frauenverbände Männerverbände kritisieren Vergabepraxis von Ministerin Giffey

Archivmeldung vom 23.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Geld nur für Frauenverbände - IG-JMV - 23.08.2019. Bild: "obs/Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV)/IG-JMV"
Geld nur für Frauenverbände - IG-JMV - 23.08.2019. Bild: "obs/Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV)/IG-JMV"

"Öffentliche Fördermittel gewährt Bundesministerin Franziska Giffey nur für Frauenverbände. Authentische Männer- und Väterverbände gehen leer aus", beklagt Gerd Riedmeier, Sprecher der Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV). Das zuständige Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verweigert die paritätische Verteilung der Fördergelder.

Die im Ministerium zuständige Abteilung Gleichstellung begründet die einseitige Bewilligung mit dem "Omnibusprinzip". In einen vollen Bus könnten nur Fahrgäste zusteigen, wenn andere ausstiegen. Übertragen auf das Budget des BMFSFJ bedeutet dies: Der Bus ist voll - kein Platz für Männerverbände.

Bundesfrauenministerin Giffey (Selbstbezeichnung) bewilligte dem Deutschen Frauenrat im Jahr 2019 816.000 EUR, Business And Professional Women Germany 523.000 EUR und dem Frauendachverband i.d.a. 1,2 Mio. EUR - jährlich. Authentische Männer- und Väterverbände erhielten 0 EUR.

Der Bundesgeschäftsstelle eines Verbandes (VAMV), der sich nahezu ausschließlich getrennt erziehenden Müttern widmet, wurden 2019 allein zur Finanzierung seiner Bundesgeschäftsstelle in Berlin 427.000 EUR gewährt. Und das, obwohl der Verband unausgewogene Politik betreibt: Er ignoriert den zweiten getrennt erziehenden Elternteil. Gleichstellungs- und Klientelpolitik á la SPD.

Sehr kritisch sehen Männerverbände die Förderung zweier Verbände, die Männern durch ihre Satzung die Mitgliedschaft verweigern: Deutscher Frauenrat und Deutscher Juristinnenbund (djb). Sowohl deren Gemeinnützigkeit als auch die Vereinbarkeit der Mittelzuwendung mit dem Grundgesetz sei zu prüfen, meint die IG-JMV. Vor diesem Hintergrund verwundert nicht, dass breite Teile der Bevölkerung das zuständige Bundesministerium als "Ministerium für alles außer Männer" bezeichnen.

Die IG-JMV fordert die paritätische Verteilung der Gelder auf Frauen- und Männerverbände.

http://www.der-bus-ist-voll.de/

http://ots.de/HPV9my

Quelle: Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV) (ots)

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