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Bundesregierung will Bankenfusion nicht steuerlich begünstigen

Archivmeldung vom 22.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Die Bundesregierung
Die Bundesregierung

Von Bundesregierung.Der ursprünglich hochladende Benutzer war LSDSL in der Wikipedia auf Deutsch.Later version(s) were uploaded by Schuhpuppe in der Wikipedia auf Deutsch. - http://styleguide.bundesregierung.de/Übertragen aus de.wikipedia nach Commons.(Originaltext: extrahiert aus: [1]), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=56518961

Die Bundesregierung will offenbar für den möglichen Zusammenschluss der Deutschen Bank mit der Commerzbank keine gesetzlichen Sonderregelungen schaffen.

Hoffnungen, wonach das Bundesfinanzministerium die Schaffung eines neuen Konzerns durch eine Änderung des Holdingrechts steuerlich flankieren und so finanziell unterstützen könnte, hätten sich zerschlagen, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf eigene Informationen. "Das Bundesfinanzministerium plant gegenwärtig keine steuerrechtlichen Veränderungen in Bezug auf Holdingstrukturen", bestätigte das Finanzministerium.

Damit wird das unter anderem von Aufsichtsbehörden favorisierte Holdingmodell unattraktiver. Deutsche Bank und Commerzbank hatten am vergangenen Sonntag angekündigt, Fusionsgespräche aufzunehmen. Sie könnten bis zu den Hauptversammlungen beider Institute am 22. und 23. Mai zu einem Ergebnis kommen. Intern wie auch unter den Aktionären gibt es jedoch massive Widerstände gegen den Zusammenschluss.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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