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Bildungsministerin Wanka will Mathe-Unterricht attraktiver machen

Archivmeldung vom 13.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Johanna Wanka (2012)
Johanna Wanka (2012)

Foto: Axel Hindemith
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU), selbst Mathematikerin, will den Mathematik-Unterricht an deutschen Schulen attraktiver machen. Der "Bild-Zeitung" sagte Wanka: "Das Wichtigste ist: Wir brauchen Mathe-Lehrer, die zuerst Lehrer sind und dann erst Mathematiker. Um die Qualität der Lehrerausbildung zu verbessern, gibt es auch ein Bundesprogramm, bei dem die Universitäten jährlich bis zu 50 Millionen Euro abrufen können."

Der Unterricht sei vielfach uninteressant, so Wanka: "Wir müssen Mathe im Wortsinne wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Bei Mathe geht es nicht um abstrakte, tote Zahlen und Formeln, sondern es geht um gesunden Menschenverstand und Logik mitten im Leben." Ein guter Mathematiklehrer "muss die Neugier der Kinder wecken. Zahlen stecken überall im Alltag, da muss man keine Tafeln zuschreiben, sondern einfach aus dem Fenster gucken oder ganz rausgehen."

Die Ministerin, die selbst eine Professur für Ingenieurmathematik inne hatte, stört sich auch daran, dass schlechte Mathematikkenntnisse oft gesellschaftsfähig sind: "Was mich richtig ärgert: Wenn Leute damit kokettieren, dass sie noch nie rechnen konnten. Bei vielen gilt eine schlechte Mathe-Zensur fast schon als chic, ist gesellschaftlich akzeptiert. Nicht jeder ist ein Rechenkünstler, aber Ahnungslosigkeit schmückt niemanden, auch nicht, wenn es um Mathe geht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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