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Lindner will Ende des flächendeckenden Lockdowns

Archivmeldung vom 24.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Wahlversprechen, Wahlkampfversprechen & Wahlreden (Symbolbild)
Wahlversprechen, Wahlkampfversprechen & Wahlreden (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Vor dem nächsten Bund-Länder-Gipfeltreffen am 3. März verlangt der FDP-Vorsitzende Christian Lindner ein Ende des flächendeckenden Lockdowns und eine Verbesserung der Corona-Warn-App. "Der flächendeckende Lockdown muss enden. Er ist ein zu scharfer Eingriff in die Grundrechte", schreibt er in einem Gastbeitrag für die "Bild".

Denn je mehr Tests, Impfungen und regionale Unterschiede es gibt, desto weniger sage der Sieben-Tage-Wert von 35 oder 50 etwas aus. Lindner mahnte, man müsse künftig auf jede Region einzeln schauen und sich beispielsweise an der Zahl der Neuinfektionen und der Lage in den Krankenhäusern orientieren. "Nach einem Stufenplan mit Wenn-Dann-Regeln kann dort geöffnet oder die Notbremse gezogen werden", sagte Lindner der "Bild".

Der FDP-Chef sprach sich außerdem für eine massive Ausweitung der Schnelltests und eine Verbesserung der Corona-Warn-App aus. "Testen verspricht Freiheit - zusammen mit Masken, Luftreinigern, digitaler Nachverfolgung von Infektionen und dem Schutz der verletzlichen Gruppen", sagte der Liberale der "Bild". Es dürfe deshalb keine Verzögerungen mehr geben und die Bundesregierung müsse Tests zulassen und verfügbar machen wie in Österreich oder Dänemark. "Die Corona-App ergänzen wir um einen 24-stündigen Freipass nach negativem Schnelltest. Dann sind Restaurantbesuche mö glich", sagte Lindner. Der FDP-Politiker sprach sich zudem für die Einführung eines nationalen Impfportals aus, das die Logistik erleichtern könne: "Für nicht genutzte Termine brauchen wir eine Nachrückliste von Polizistinnen, Lehrern und anderen Berufsgruppen, damit keine Impfdose verloren geht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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