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Polizeiminister Jäger will bei Einsätzen in Bundesligastadien sparen

Archivmeldung vom 13.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ralf Jäger Bild: de.wikipedia.org
Ralf Jäger Bild: de.wikipedia.org

Bielefeld. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) prüft eine Entlastung der Polizei auf verschiedenen Gebieten. Bei "Einsätzen rund um die Spiele der Fußballbundesligen gibt es noch Einsparpotenziale für die Polizei", sagte Jägers Sprecher Wolfgang Beus der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung Neue Westfälische (Dienstagausgabe).

Damit reagierte Jäger auf einen Vorstoß des Münsteraner Polizeipräsidenten Hubert Wimber. Dieser hatte aufgrund der angespannten Personalsituation und neuer Formen der Kriminalität gefordert, den Aufgabenkatalog der Polizei zu kürzen. Der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Wolfgang Bosbach (CDU) lehnt eine finanzielle Beteiligung der Vereine an den Sicherheitseinsätzen der Polizei beim Fußball ab. "Die Vereine sind keine Störer. Das sind die Hooligans", so Bosbach. Die Profiklubs zahlten im übrigen jedes Jahr rund 500 Millionen Euro Steuern. "Wir kämen niemals auf die Idee, die Veranstalter von Großveranstaltungen an den Kosten für die Sicherheit zu beteiligen", so der CDU-Politiker. Dazu zählte Bosbach Karnevalsumzüge, Rockkonzerte oder auch Demonstrationen. Ralf Jäger lehnte Wimbers Forderung ab, die Polizei solle künftig keine Bagatellunfälle mehr aufnehmen. Schwertransporte indes könnten auch "durch besonders qualifizierte private Unternehmen begleitet werden", so Jäger. Wimber hatte gefordert, die Polizei müsse keine Schwertransporte auf Autobahnen begleiten.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)

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