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Handwerk sieht akuten Fachkräftemangel als "Auftragsbremse"

Archivmeldung vom 06.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hans Peter Wollseifer, 2012
Hans Peter Wollseifer, 2012

Foto: Tohma
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Dem Handwerk geht es nach eigenen Angaben so gut "wie seit 25 Jahren nicht mehr", es befürchtet aber Engpässe wegen fehlender Fachkräfte. "Der akute Mangel an Fachpersonal wirkt mancherorts schon wie eine Auftragsbremse", erklärte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die Kunden müssten "leider länger warten". Vor allem im Bau- und Ausbaubereich sei die Auslastung so gut, dass dies durchschnittlich neuneinhalb Wochen dauern kann. Wer Aufträge im Bereich Heizungs-, Klima-, Sanitärtechnik oder Elektro zu vergeben hat, brauche die größte Geduld. "Uns fehlt schlicht ausreichend Nachwuchs.

Gerade angesichts der schnellen Digitalisierung brauchen wir hier einen Pakt für die berufliche Bildung", erklärte Wollseifer. Er forderte ferner Gründungsprämien, um "den soliden Start-ups" im Handwerk Rückenwind zu geben. Jeder fünfte Meisterbrief laut Handwerksangaben geht mittlerweile an eine Frau.

Quelle: Neuen Osnabrücker Zeitung

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