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Umfrage: Die Deutschen wollen, dass Gabriel Außenminister bleibt

Archivmeldung vom 05.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sigmar Gabriel Bild: EU2016 SK, on Flickr CC BY-SA 2.0
Sigmar Gabriel Bild: EU2016 SK, on Flickr CC BY-SA 2.0

Wenn die Deutschen über die Besetzung des künftigen Bundes-Kabinetts entscheiden könnten, würde ein Mann sein Ministeramt behalten: 61 Prozent aller Deutschen wollen, dass Sigmar Gabriel Außenminister bleibt. Dieser Auffassung sind auch 70 Prozent der Unions-Anhänger und 71 Prozent der SPD-Anhänger. Nur 11 Prozent der Bundesbürger hätten gern Ursula von der Leyen als Außenministerin und lediglich 10 Prozent wünschen, dass SPD-Chef Martin Schulz Chef des Auswärtigen Amtes wird.

forsa hat im Auftrag der Mediengruppe RTL gefragt, welche Politiker die Bundesbürger in einer künftigen Großen Koalition am liebsten als Minister hätten. Als Finanzminister wollen 31 Prozent der Befragten Peter Altmaier, der das Amt derzeit kommissarisch führt. 55 Prozent der Unions-Anhänger halten Altmaier für die richtige Wahl. 23 Prozent der Bundesbürger (44 Prozent der SPD-Anhänger) hätten gern Olaf Scholz als Chef des Finanzministeriums und 8 Prozent der Deutschen sind für Martin Schulz (14 Prozent der SPD-Anhänger).

Ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) möchte, dass Thomas de Maizière Innenminister bleibt. 22 Prozent hätten lieber Annegret Kramp-Karrenbauer, 16 Prozent Joachim Herrmann. Wen könnten sich die Deutschen außerdem als Minister oder Ministerin vorstellen? 40 Prozent möchten gern, dass der jetzige Justizminister Heiko Maas Minister bleibt. 34 Prozent meinen, Julia Klöckner solle ins Kabinett einrücken, 29 Prozent sind für Karl Lauterbach, 24 Prozent für Horst Seehofer, jeweils 23 Prozent für Katarina Barley und Jens Spahn, 16 Prozent für Hermann Gröhe und 9 Prozent für Andreas Scheuer.

Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz allerdings soll nach dem Willen der meisten Deutschen kein Minister werden. 54 Prozent der Befragten sind gegen ein Ministeramt für Schulz, 36 Prozent würden es befürworten. Auch Anhänger der Sozialdemokraten sind mehrheitlich dagegen, dass Schulz in der Großen Koalition ein Ministerium übernimmt - mit 47 gegen 44 Prozent.

Innenministerium soll bei der Union bleiben 41 Prozent der Deutschen sind der Auffassung, die Unionsparteien hätten das größere personelle Potential, um Ministerämter zu besetzen. 15 Prozent denken das über die SPD, 22 Prozent sind der Auffassung, beide Parteien hätten gleich gute Kandidaten. Allerdings sehen die Bundesbürger die Fachkompetenz bei den Schlüsselministerien unterschiedlich verteilt. 56 Prozent sind der Meinung, die Union solle den Finanzminister stellen (88 Prozent der Unionsanhänger sind dieser Auffassung). 57 Prozent wollen, dass ein Kandidat oder eine Kandidatin aus der Union das Innenministerium übernimmt (79 Prozent der Anhänger von CDU und CSU sind dieser Auffassung) und 50 Prozent, das Verteidigungsministerium solle in Unionshand bleiben. 57 Prozent der Befragten wollen, dass die SPD auch künftig den Außenminister stellt. 57 Prozent der Unions-Anhänger und 80 Prozent der SPD-Anhänger sind dieser Meinung.

Nur Grünen-Anhänger sind für Geschlechter-Proporz Sowohl in der SPD als auch in der CDU wird gefordert, dass in einer neuen Bundesregierung Frauen und Männer sich die Macht teilen. 69 Prozent der Deutschen allerdings halten es nicht für wichtig, dass ungefähr die Hälfte aller Minister Frauen sind, 31 Prozent sind für den Geschlechterproporz. Eine Mehrheit findet der gleiche Frauenanteil lediglich bei den Anhängern der Grünen (53 Prozent), den Anhängern der übrigen Parteien ist es mehrheitlich unwichtig, dass im Bundeskabinett Frauen und Männer gleichermaßen vertreten sind.

Quelle: Mediengruppe RTL Deutschland (ots)

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