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CDU will Mobilität der deutschen Jugend erhöhen

Archivmeldung vom 01.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Julien Christ / pixelio.de
Bild: Julien Christ / pixelio.de

Die CDU will die Mobilität der deutschen Jugend erhöhen. So sollen nach dem entsprechenden Abschnitt im Europawahlprogramm der Partei, der der "Welt am Sonntag" vorliegt, bis 2020 "mindestens 50 Prozent der Hochschulabsolventen einen Teil ihres Studiums im Ausland verbracht haben. Bei den jungen Erwachsenen in der Ausbildung sollen es mindestens zehn Prozent sein."

Um den Anreiz zu erhöhen, möchte die CDU ein Güte-Siegel für besonders vorbildliche ausländische Hochschulen einführen. Darüber hinaus soll die Zahl gemeinsamer Studiengänge zwischen deutschen und europäischen Hochschulen von derzeit fünf auf zehn Prozent steigen. Doppelabschlüsse sollen die Regel werden.

Eine Überführung der Bildungspolitik in den Bereich der Gemeinschaftsaufgaben der EU lehnt die CDU dagegen ab. Die Partei wird das Wahlprogramm am Montag an die Mitglieder des Parteivorstands versenden. Bei der Klausur in Erfurt am kommenden Wochenende soll es erneut debattiert werden. Die CDU spricht sich darin explizit auch dafür aus, "missbräuchliche Zuwanderung in soziale Sicherungssysteme zu verhindern". Die Debatte über die sogenannte Armutsmigration sorgt seit Wochen für heftige Auseinandersetzungen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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