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Kanzleramtschef bei weiteren Corona-Lockerungen zuversichtlich

Archivmeldung vom 16.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Helge Braun (2019)
Helge Braun (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) ist zuversichtlich, dass weitere Lockerungen in der Coronakrise möglich sind, da die Zahl der Neuinfektionen weiter sinke.

"Es zeigt, dass der größte Teil der Bevölkerung diszipliniert mit den Kontaktbeschränkungen umgeht. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir unser Wirtschafts- und Sozialleben noch viel stärker normalisieren können, ohne die Überlastung unseres Gesundheitssystems zu riskieren", sagte Braun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Deutschland sei – Stand jetzt – "sehr erfolgreich", so der CDU-Politiker weiter. "Aus medizinischer Sicht ist bei mir bei dem Punkt Reisen und Geselligkeit etwas mulmig – da dürfen wir nicht zu forsch sein. Die bisherige Erfahrung lehrt, dass dies für die Ausbreitung des Virus eine große Rolle spielt", sagte Braun, der selbst Mediziner ist. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Braun vertreten in der Krise einen vorsichtigen Kurs, was Lockerungen der Beschränkungen angeht. Sie wollen eine Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden. Er mache sich mit Blick auf die Verschwörungstheorien große Sorgen, so der Kanzleramtschef. Es gebe eine "bedenkliche Diskussion, die versucht, das Virus zu verharmlosen".

Das Virus sei ansteckender und verlaufe schwerer als die Grippe. "Wir haben bislang kein Medikament, keine Impfung und keine Immunität. Hätten wir die Infektionsdynamik von Anfang März in Deutschland einfach weitergerechnet und nichts unternommen, dann gäbe es heute vielleicht neun M illionen Kranke – das kann kein Land schultern. Die vielen Toten sind ja keine hypothetische Zahl", sagte Braun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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