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Kritik an Agrarprojekten von Entwicklungsminister Müller

Archivmeldung vom 02.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Gerd Müller auf dem CSU-Parteitag 2013
Gerd Müller auf dem CSU-Parteitag 2013

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Zweifelhafte Landwirtschaftsprojekte des Entwicklungsministers Gerd Müller (CSU) sorgen für Kritik. Mit sogenannten "Grünen Innovationszentren" will Müller künftig in 13 Staaten Landwirte unterstützen, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Dafür nimmt er deutsche Agrarunternehmen mit ins Ausland, die dort Bauern über Hochleistungsprodukte wie Landmaschinen, Saatgut und Düngemittel informieren sollen. "Die Zentren werden die Abhängigkeit der Bauern von internationalen Konzernen fördern", sagte der entwicklungspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Uwe Kekeritz, dem "Spiegel". Mit dem Programm setze Müller auf Großproduzenten. Diese Politik verschärfe jedoch "die ländliche Armut", kritisierte die Welthungerhilfe in Äthiopien.

Müller hatte das Konzept für Agrartrainings während seiner Zeit als Parlamentarischer Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium entwickelt. Damals war er dort für Exportförderung verantwortlich. Für sein neues Projekt hat er die Mittel für solche öffentlich-privaten Partnerschaften im Entwicklungsministerium verneunfacht, auf rund einhundert Millionen Euro.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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