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Lindner will an Werkverträgen festhalten: "Bewährtes Instrument für Flexibilität"

Archivmeldung vom 26.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Christian Lindner (2018)
Christian Lindner (2018)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hält ein Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie als Reaktion auf die massenhaften Corona-Ausbrüche in der Branche für den falschen Weg. "Ich habe Zweifel, ob ein Verbot von Werkverträgen das Problem löst. Bei Saisonarbeitskräften sind sie ein bewährtes Instrument, um Flexibilität zu erreichen", sagte Christian Lindner der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Das Bundeskabinett hatte Ende Mai Konsequenzen aus dem Fall Tönnies und anderen Betrieben angekündigt. Das Schlachten und Verarbeiten von Fleisch soll ab dem 1. Januar 2021 nur noch mit Arbeitnehmern des eigenen Betriebes zulässig sein. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will dazu im Sommer einen Gesetzentwurf vorlegen.

Lindner sprach sich stattdessen für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Saisonarbeitskräften aus. "Eines ist klar geworden: Wenn Saisonarbeitskräfte in den Betrieb kommen, kann der Arbeitsschutz nicht allein auf die Arbeitsstätte begrenzt sein. Auch beim Transport der Menschen und in ihren Unterkünften muss Arbeitsschutz gelten. Man hört, dass die schwarzen Schafe der Branche den Mindestlohn auch dadurch unterlaufen, dass sie überhöhte Kosten für die Unterkunft berechnen. Das kann man nicht hinnehmen", sagte Lindner. Unabhängig vom Fall Tönnies gäben die Strukturen in der Fleischindustrie Anlass zur Sorge. "Es gibt nur wenige große Betriebe, was nie gut ist. Es fehlen die kleinen und mittleren Spieler am Markt", so Lindner.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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