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Freiburger Polizeipräsident hält Sicherheitslage für stabil

Archivmeldung vom 02.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Einwanderer (Symbolbild)
Einwanderer (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Polizeipräsident von Freiburg im Breisgau, Bernhard Rotzinger, hält die Sicherheitslage in der Stadt nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen durch mehrere geflüchtete Syrer und einen deutschen Staatsbürger für stabil. "Wir müssen uns klarmachen, dass in einer offenen Gesellschaft nicht jedes Delikt zu verhindern ist", sagte Rotzinger dem "Spiegel". Man könne den Bürgern keine Vollkaskoversicherung bieten. "Einen Ratschlag habe ich aber: Macht euch nicht wehrlos mit Alkohol oder Drogen", so Rotzinger.

Nach dem Mord an Maria L. durch den Asylbewerber Hussein K. im Jahr 2016 sei die Polizeipräsenz in Freiburg erhöht worden, es gebe weniger Gewaltdelikte. Zugleich konstatierte Rotzinger: "Seit 2016 gibt es eine höhere Anzahl angezeigter sexueller Übergriffe." Gründe hierfür seien auch das vor zwei Jahren verschärfte Sexualstrafrecht und eine gewachsene Sensibilität. Nichtsdestotrotz ist dem Polizeichef zufolge der Anteil nicht deutscher Tatverdächtiger an diesen Delikten höher als deren Anteil an der deutschen Bevölkerung. Die Taten müssten konsequent geahndet werden, so Rotzinger.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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