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Drogenkonsum weiter eindämmen - CSU-Fraktion warnt vor Crystal Meth, Legal Highs und "Neuen Psychoaktiven Substanzen"

Archivmeldung vom 05.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (Kurzbezeichnung: CSU)
Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (Kurzbezeichnung: CSU)

"Es müssen weitere Schritte in der Drogenprävention und -beratung unternommen werden", fordert Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, in einem Antrag an die Staatsregierung.

Crystal Meth: 5 mg Desoxyn-Tabletten [(S)-Methamphetamin]
Crystal Meth: 5 mg Desoxyn-Tabletten [(S)-Methamphetamin]

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Wir brauchen aktuelle Daten, um beurteilen zu können, wo Handlungsbedarf besteht. Dann können wir die gegenwärtigen Maßnahmen bei Bedarf weiter verbessern", betont Seidenath.

Laut dem CSU-Gesundheitsexperten ist es essentiell, dieser gesamtgesellschaftlichen Erscheinung entgegen zu wirken: "Vor allem ist es notwendig die sogenannten Legal Highs, hier vor allem die "Neuen Psychoaktiven Substanzen", stärker in den Blick zu nehmen. Diese werden oft verharmlost und dienen in vielen Fällen als Einstig zu härteren Drogen wie Crystal-Meth".

"Hierbei wollen wir auch explizit auf die speziellen Bedürfnisse der jungen Konsumentinnen eingehen. Insbesondere ist es von Bedeutung, entsprechende Hilfsangebote für schwangere Frauen auf den Weg zu bringen", ergänzt Holetschek, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege.

Der Anstieg der Zahl der Drogentoten in Deutschland auf 1.226 im Jahr 2015 ist alarmierend. Neben einer gezielten Aufklärungsarbeit und einem klaren Bekenntnis zur Drogenabstinenz als langfristiges Ziel der Drogenpolitik sei es elementar, die Hilfen für Betroffene zu stärken. "Wir sind in Bayern mit rund 180 Suchtberatungsstellen bereits auf einem sehr guten Weg", erklärt Seidenath.

Besonders in den Ballungsräumen stünden den Drogenkonsumenten niedrigschwellige Angebote wie Notschlafstellen und Sozialarbeiter, sogenannte Streetworker, zur Verfügung. "Allerdings dürfen wir uns nicht auf unseren bisherigen Erfolgen ausruhen, sondern müssen weiter nach Verbesserungen streben. Jeder Drogentote ist einer zu viel", so die beiden CSU-Politiker abschließend.

Quelle: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag (ots)

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