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Studentenwerk fordert Bafög-Reform

Archivmeldung vom 06.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bafög & Ausbildungsförderung
Bafög & Ausbildungsförderung

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, fordert höhere Grenzwerte für anzurechnende Einkommen sowie Nachbesserungen bei den monatlichen Bafög-Zahlungen.

Es seien "viele bedürftige Studentinnen und Studenten vom Bafög ausgeschlossen", sagte Meyer auf der Heyde dem "Spiegel". 1,56 Milliarden Euro waren 2019 im Bundeshaushalt für Bafög-Zahlungen vorgesehen - abgerufen wurden nur 989 Millionen Euro. Das sei durch zu niedrige Grenzwerte bei den Antragsbestimmungen "leider zu erwarten" gewesen, sagte der Studentenwerk-Generalsekretär.

"Nach der Erhöhung von 2019 wird der Grundbedarf jetzt mit 427 Euro veranschlagt. Das ist noch deutlich zu wenig, zwischen 500 und 550 Euro müssten es schon sein", sagte er. Auch die Wohnpauschale sei mit aktuell 325 Euro zu niedrig angesetzt. Bei familiären Unterhaltsregelungen müssen Gerichte gemäß "Düsseldorfer Tabelle" einen Wohnbedarf von 375 Euro berücksichtigen. "Die Familienrechtler sind offenkundig weiter als die Bundesregierung", so Meyer auf der Heyde.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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