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Laschet gegen Kurswechsel der CDU nach Merkel

Archivmeldung vom 29.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Armin Laschet (2017)
Armin Laschet (2017)

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat die CDU vor einem Kurswechsel nach dem Ende der Ära Merkel gewarnt. "Ich bin überzeugt: Auch in einer Zeit nach Angela Merkel wird die Union nur mit einem Kurs der Mitte gewinnen", sagte Laschet der taz. Der Regierungschef, der auch CDU-Bundesvize ist, grenzte sich zugleich von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ab. Auf die Frage, wie stark die Spannungen zwischen ihm und dem Parteikollegen seien, sprach er von unterschiedlichen Schwerpunkten.

Er selbst habe sich 2017 in Nordrhein-Westfalen gegen einen Wahlkampf über Flüchtlinge, Burka-Verbot und Islam-Gesetz entschieden, sagte Laschet. "Ich wurde gewählt, das ist für mich eine Bestätigung, dass der Kurs richtig ist." Spahn habe "andere Akzente". Zu dem vom CSU-Politiker Alexander Dobrindt eingeführten Begriff der "konservativen Revolution", sagte der Ministerpräsident: "Die ist abgesagt. Eine sogenannte konservative Revolution wird es nicht geben."

Laschet spricht sich im taz-Interview dagegen aus, das Amt der Bundeskanzlerin vom CDU-Vorsitz zu trennen. "Die CDU war in der Vergangenheit gut beraten, das Amt des Regierungschefs und des Parteichefs zusammenzuhalten. Bei der SPD war das nicht immer so, was oft zu Spannungen führte."

Quelle: taz - die tageszeitung (ots)

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